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Vom stillen Gewicht des Glücks
Bu hikâye, mutluluğun peşinden koşmak ile onu anlamak arasındaki felsefi gerilimi anlatır.
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Kelime türleri: İsim (eril) İsim (dişil) İsim (nötr) İsim (çoğul) Fiil Sıfat Zarf Zamir Edat Bağlaç Artikel
Als Cem nach Jahren in seine Heimatstadt zurückkehrte, glaubte er zunächst, das Glück müsse sich dort verbergen, wo die Erinnerung die Wirklichkeit mit einem milden Schimmer überzieht.
Er ging durch Straßen, deren Pflaster ihm kleiner vorkam als in der Kindheit, und begriff mit einer beinahe schmerzhaften Deutlichkeit, dass nicht die Orte altern, sondern die Maßstäbe, mit denen wir sie betrachten.
Seine Tante, eine unscheinbare Frau von unerschütterlicher Gelassenheit, empfing ihn ohne Pathos und sagte beim Teekochen, die Menschen verwechslten Glück allzu oft mit dem Augenblick, in dem der Wunsch endlich verstummt.
Cem widersprach, nicht aus Überzeugung, sondern aus jener nervösen Gewohnheit heraus, jedes einfache Wort sofort in Zweifel zu ziehen, sobald es zu wahr klang.
Wenn Glück bloß die Abwesenheit von Mangel wäre, dachte er, dann müssten die Gesättigten die glücklichsten Menschen sein, und doch waren es gerade sie, die ihre Tage mit feinen Formen der Unzufriedenheit verzierten.
Am Abend setzte er sich an den Fluss, der noch immer dieselbe träge Würde ausstrahlte wie früher, und sah zu, wie das Licht sich auf der Oberfläche brach, ohne je im Wasser zu bleiben.
Da kam ihm der Verdacht, Glück sei vielleicht weniger ein Besitz als vielmehr eine Durchlässigkeit der Seele für das, was sich weder festhalten noch erzwingen lässt.
Dieser Gedanke war nicht neu, doch zum ersten Mal erschien er ihm nicht als kluge Formulierung, sondern als Zumutung, weil er Verantwortung verlangte statt Ausreden zu dulden.
Denn wer das Glück von äußeren Umständen abhängig macht, darf sich beklagen, solange das Wetter, das Geld oder die Zuneigung anderer nicht gehorchen.
Wer es hingegen als Übung der Aufmerksamkeit versteht, kann sich nicht länger damit trösten, das Wesentliche sei ihm vorenthalten worden.
In den folgenden Tagen begegnete Cem alten Bekannten, die in erstaunlich verschiedenen Lebenslagen dieselbe leise Erschöpfung verrieten: der wohlhabende Apotheker ebenso wie der arbeitslose Musiker, die frisch verheiratete Nachbarin ebenso wie der verwitwete Lehrer.
Es war, als lebten sie alle unter der stillschweigenden Annahme, das eigentliche Leben beginne erst morgen, nach der nächsten Beförderung, der nächsten Versöhnung oder dem nächsten Urlaub.
Diese Aufschiebung des Daseins erschien Cem plötzlich als die raffinierteste Form des Unglücks, weil sie sich mit Hoffnung schmückt und daher kaum als Verlust erkannt wird.
Seine Tante lachte, als er ihr davon erzählte, und meinte, das Glück habe keinen festen Wohnsitz, sondern gleiche eher einer Haltung, die man täglich einüben müsse wie Wahrhaftigkeit oder Geduld.
Sie fügte hinzu, Reife zeige sich vielleicht gerade darin, nicht mehr von jedem Schmerz beleidigt zu sein und nicht jede Freude sofort in Eigentum verwandeln zu wollen.
Cem schwieg lange, weil er ahnte, dass in diesem unspektakulären Satz mehr Weisheit lag als in den glänzenden Theorien, mit denen er sich während des Studiums geschmückt hatte.
Am letzten Morgen stand er früh auf, öffnete das Fenster und hörte, wie aus einem fernen Hof Geschirr klirrte, ein Kind lachte und jemand mit heiserer Stimme ein Lied anstimmte, das nicht schön, aber wahr klang.
Da begriff er, dass Glück womöglich keine Krone für gelungene Tage ist, sondern die schlichte Bereitschaft, dem Unvollkommenen ohne Verachtung zu begegnen.
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1 / 3Cem’in halasına göre insanlar mutluluğu çoğu zaman neyle karıştırır?