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Ein wichtiges Gespräch
Bu hikâye, bir iş görüşmesine hazırlanan ve önemli bir deneyim yaşayan genç bir adamı anlatır.
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Kelime türleri: İsim (eril) İsim (dişil) İsim (nötr) İsim (çoğul) Fiil Sıfat Zarf Zamir Edat Bağlaç Artikel
Am Montagmorgen stand Emre sehr früh auf, weil er um zehn Uhr ein Vorstellungsgespräch bei einer großen Firma hatte.
Schon seit drei Monaten suchte er eine neue Stelle, nachdem sein alter Vertrag nicht verlängert worden war.
Er hatte viele Bewerbungen geschrieben, aber oft bekam er nur kurze Absagen oder gar keine Antwort.
Als er vor einer Woche die Einladung zu diesem Gespräch erhielt, konnte er zuerst kaum glauben, dass man sich für ihn interessierte.
Die Stelle war besonders interessant, weil die Firma internationale Kunden hatte und gute Weiterbildungsmöglichkeiten anbot.
Emre hatte Wirtschaft studiert und nach dem Studium zwei Jahre in einem kleinen Büro gearbeitet.
Dort lernte er viel, doch er wollte mehr Verantwortung übernehmen und seine Sprachkenntnisse im Beruf benutzen.
Am Abend vor dem Termin legte er seine Unterlagen ordentlich auf den Tisch und prüfte noch einmal seinen Lebenslauf.
Außerdem suchte er im Internet nach Informationen über die Firma, damit er im Gespräch nicht unvorbereitet wirkte.
Er las, dass das Unternehmen neue Projekte plante und bald ein Team für den Export aufbauen wollte.
Diese Information freute ihn, weil er bereits mit ausländischen Partnern Kontakt gehabt hatte.
Trotzdem war er nervös, denn er wusste, dass der erste Eindruck oft sehr wichtig ist.
Am Morgen zog er seinen dunkelblauen Anzug an, den er nur zu besonderen Anlässen trug.
Bevor er die Wohnung verließ, sah er noch einmal in den Spiegel und atmete tief durch.
Seine Schwester Ayla schrieb ihm eine Nachricht und wünschte ihm viel Glück.
Das beruhigte ihn ein wenig, obwohl seine Hände noch immer kalt waren.
Er nahm den Bus, stieg aber zwei Haltestellen zu früh aus, weil er so aufgeregt war.
Deshalb musste er zehn Minuten zu Fuß gehen, was ihm schließlich sogar half, ruhiger zu werden.
Vor dem modernen Gebäude warteten schon einige andere Bewerberinnen und Bewerber.
Emre meldete sich am Empfang, wo eine freundliche Mitarbeiterin seinen Namen notierte und ihm einen Platz anbot.
Während er wartete, beobachtete er die Menschen im Foyer und versuchte, ruhig zu bleiben.
Nach wenigen Minuten kam ein Abteilungsleiter heraus und begrüßte ihn mit einem festen Händedruck.
Dann führte er Emre in einen hellen Besprechungsraum, in dem schon eine Person aus der Personalabteilung saß.
Zuerst stellten sie sich vor, und danach begann das eigentliche Gespräch.
Die Personalchefin fragte, warum er sich gerade bei dieser Firma beworben hatte.
Emre erklärte, dass ihn die internationale Arbeit interessiere und dass er seine Erfahrungen aus dem kleinen Büro erweitern wolle.
Er sprach langsam, aber klar, damit man seine Motivation gut verstehen konnte.
Danach sollte er ein Beispiel nennen, bei dem er ein Problem im Team gelöst hatte.
Zum Glück erinnerte er sich an ein Projekt, das fast gescheitert wäre, weil zwei Kollegen nicht gut zusammengearbeitet hatten.
Er berichtete, dass er damals ein gemeinsames Treffen organisiert und zwischen beiden Seiten vermittelt habe.
Die beiden Gesprächspartner hörten aufmerksam zu und machten sich einige Notizen.
Als man ihn nach seinen Schwächen fragte, antwortete Emre ehrlich, dass er manchmal zu lange über Details nachdenke.
Gleichzeitig erklärte er, dass er in den letzten Jahren gelernt habe, Prioritäten besser zu setzen.
Diese Antwort kam spontan, und danach fühlte er sich deutlich sicherer.
Am Ende fragte er selbst, wie ein typischer Arbeitstag in der Abteilung aussehe und welche Ziele das Team in den nächsten Monaten habe.
Die Personalchefin lächelte und sagte, dass sie es gut finde, wenn Bewerber eigene Fragen mitbrächten.
Nach etwa vierzig Minuten war das Gespräch vorbei, und Emre bedankte sich für die freundliche Atmosphäre.
Als er wieder draußen war, spürte er sofort, dass eine große Spannung von ihm abfiel.
Er wusste nicht, ob er die Stelle bekommen würde, aber er war stolz darauf, dass er offen und ruhig gesprochen hatte.
Auf dem Weg nach Hause kaufte er sich einen Kaffee und dachte über seine Antworten nach.
Einige Sätze hätte er vielleicht besser formulieren können, doch insgesamt war er zufrieden mit sich.
Zwei Tage später erhielt er einen Anruf von der Firma, während er gerade mit seiner Schwester zu Mittag aß.
Die Personalchefin teilte ihm mit, dass sie ihn gern einstellen möchten.
Emre konnte seine Freude kaum verbergen und sagte sofort zu.
Später erzählte er Ayla, dass das Vorstellungsgespräch zwar anstrengend gewesen sei, ihm aber auch viel Selbstvertrauen gegeben habe.
Seit diesem Tag glaubt er, dass gute Vorbereitung, Ehrlichkeit und Ruhe oft genauso wichtig sind wie Zeugnisse und Erfahrung.
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1 / 3Emre neden pazartesi sabahı çok erken kalktı?